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Neugründer-Aktion

Weihnachts-Check

Wir erlauben uns, Sie höflich über folgende Punkte zu informieren:

 

1/ Jahresbeleg der Registrierkasse

Bis spätestens 31.12.2017 müssen Unternehmer den Jahresbeleg 2017 der Registrierkasse ausdrucken und bis spätestens 15.02.2018 mittels Beleg-Check-App des Finanzministeriums prüfen. Bitte legen Sie den Beleg in Ihrer Buchhaltung ab. Bei Öffnung des Betriebes zu Silvester kann der Ausdruck auch nach Feierabend, am nächsten Werktag, maximal aber 1 Woche später erfolgen.

 

2/ Auflösungsabgabe

Die Abgabe für die Beendigung von Dienstverhältnissen durch den Dienstgeber beträgt für 2018 EUR 128,00.

 

3/ Kleinunternehmer

Kleinunternehmer können ohne Umsatzsteuer (USt) abrechnen, wenn ihr Umsatz die EUR-30.000-Grenze nicht übersteigt. Diese Grenze wird aufgrund eines VwGH-Erkenntnisses aus 06/2017 jetzt anders berechnet.

Kleinunternehmer sind in der Regel Einnahmen-Ausgaben-Rechner. Das bedeutet, dass der Zeitpunkt der Zahlung der Einnahmen und Ausgaben relevant ist. Der steuerpflichtige Umsatz richtet sich auch nach den Einnahmen. Diese Einnahmen waren bisher relevant für die Kleinunternehmer-Grenze.

Lt. VwGH ist ab sofort der Leistungszeitpunkt/ -zeitraum relevant. Dadurch können die Umsätze für die Kleinunternehmergrenze durch ein Hinausschieben der Kundenzahlung nicht mehr beeinflusst werden.

 

4/ Absetzung von Beträgen für Pensionszeitennachkauf, Spenden und Kirchenbeitrag

Ab sofort teilt der Empfänger der genannten Beträge dem Finanzamt die Höhe der Zahlungen mit. Um dies zu ermöglichen, empfehlen wir Ihren Vornamen, Nachnamen und Ihr Geburtsdatum dem Zahlungsempfänger mitzuteilen. Nur so kann eine steuerliche Absetzung der Beträge gewährleistet werden.

 

5/ Investitionszuwachsprämie
Die Investitionszuwachsprämie 2018 beträgt 15% der Investitionen, die den Durchschnitt der letzten drei Jahre übersteigen (siehe www.aws.at). Sie könnten daher die Investitionen in das Jahr 2018 verschieben und den Förderantrag sofort im neuen Jahr stellen. Dadurch erhöhen Sie die Chance auf eine Investitionszuwachsprämie. Im Jahr 2017 war der Fördertopf bereits im März ausgeschöpft.

 

6/ Schenkungsmeldung
Anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes zahlt man zwar keine Schenkungssteuer, muss aber wertvolle Geschenke dem Finanzamt melden. Nahe Angehörige müssen melden, wenn sie mehr als EUR 50.000 innerhalb eines Jahres schenken. Bei Fremden beträgt die Grenze 15.000 Euro innerhalb von fünf Jahren. Wer ein Grundstück schenkt, muss nicht melden. Das Finanzamt verlangt die Meldung innerhalb von drei Monaten. Wird nicht gemeldet, droht eine Strafe bis zu 10% des geschenkten Wertes.

 

Wir halten mit Ihnen gerne ein persönliches Beratungsgespräch ab. Bitte lassen Sie sich dafür von unserem Sekretariat einen Termin geben (Tel. 01/ 533 16 37 DW 13)!

Wien, 21.12.2017

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